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Gedenken an zwei tschechische Antifaschisten

Für die beiden tschechischen Antifaschisten Karel Mervart und Jiru Gebhard wurden die Wohnadressen in München eruiert. Jiru wohnte lange Jahre in der Schleißheimer Straße 20 und wurde von dort mehrmals nach Dachau gebracht, wo er am 26. April 1945, wenige Tage vor der Befreiung, an Typhus starb. Karel Mervart wohnte zuletzt in der Johann-Houis-Str. 34, bevor er verhaftet und zum Hochverratsprozess ins Zuchthaus Brandenburg verschleppt wurde. Gemeinsam mit Angehörigen der Antinazistischen Deutschen Volksfront wurde er dort im Januar 1945 hingerichtet.

Hierzu wird am 11. Oktober in der "Hochschule für Musik und Theater München" eine Veranstaltung im Rahmen des "Deutsch-Tschechischen Wochenendes" aus Anlass des 70. Jahrestages des Münchner Diktats vom 29. September 1938 stattfinden.

Der Ablauf wird folgendermaßen sein: Nach einem Gang über den Königsplatz kommen die Teilnehmer um ca. 14:30 Uhr in die Musikhochschule zur Besichtigung des Ortes, wo 1938 das sog. Münchner Abkommen unterzeichnet wurde. Um 15:00 Uhr versammeln sie sich in der Eingangshalle bei der Installation der Stolpersteine. Die "Initiative Stolpersteine für München e.V." stellt das Projekt der Stolpersteine vor und berichtet über ihre Tätigkeit. Anschließend wird Renate Hennecke, Redaktion Deutsch-Tschechische Nachrichten, etwas über das Leben, die Aktivitäten und das Schicksal der beiden sagen. Ende ca. 15:30.

Gesamtprogramm der Tagung Deutsch-Tschechisches Wochenende: PDF

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Stolpersteine in München