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Stolpersteine in München

ERSTE INSTALLATION "Führerbau"

  Presse-Info zur Eröffnung
Fotos vom Verlegen
Rede von Peter Weismann
Bericht im Bayerischen Rundfunk
SZ vom 23.08.05
SZ vom 02.09.05

STOLPERSTEINE in München - 1. INSTALLATION: "Führerbau"

Mitteilung für die Presse - München, 3. August 2005

STOLPERSTEINE ■ auf dem Weg in den öffentlichen Raum München

Am Mittwoch, 31. August 2005, wird um 20 Uhr im Foyer der Hochschule für Musik und Theater München in der Arcisstr. 12 die ERSTE INSTALLATION der STOLPERSTEINE ■ MÜNCHEN mit zunächst zwanzig Steinen des Kölner Künstlers Gunter Demnig in einer Vernissage vorgestellt. Ab 1. September, dem Antikriegstag, ist die breite Öffentlichkeit eingeladen.

Vom Gelände der Hochschule – dem ehemaligen „Führerbau“ – gingen die nationalsozialistischen Verbrechen der Hetzjagd, der Ausplünderung und der Ermordung der Opfer in allen Teilen Deutschlands und Europas aus. Eine Reihe von fachwissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungen wird die Ausstellung der STOLPERSTEINE begleiten und die Diskussion um die Gedenkkultur in unserer Stadt lebendig halten.

Die Initiative STOLPERSTEINE ■ MÜNCHEN setzt sich für die Verlegung dieser kleinen Messingplatten vor jenen Häusern ein, aus denen während der Nazizeit Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, geistig und körperlich Behinderte sowie aus politischen und religiösen Gründen Verfolgte deportiert wurden. Die Verlegung war im Juni 2004 vom Stadtrat verboten worden. In 96 deutschen Städten sind STOLPERSTEINE verlegt worden.

Die erste INSTALLATION der STOLPERSTEINE in der Hochschule, der weitere Orte in München folgen werden, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik und Theater München und der Initiative STOLPERSTEINE ■ MÜNCHEN.

Idee und Gestaltung der ERSTEN INSTALLATION liegen bei Peter Weismann.

Die Initiative wird von namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Kunst und Wissenschaft unterstützt.

Programm am 31. August 2005

Begrüßung durch den Kanzler der Hochschule für Musik und Theater München, Herrn Dr. Alexander Krause

Werner Grube:
Das Geheimnis der Erinnerung ist die Nähe – ein Zeitzeuge erzählt

Anatol Regnier liest aus seinem Buch
„Damals in Bolechόw – Eine jüdische Odyssee“

Moderation des Abends: Dr. Reiner Bernstein

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