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Stolpersteine in München

„Stolpersteine – eine würdige Form des Erinnerns an den NS-Terror?


Dienstag, 19. April 2005, 19.30 Uhr,

Seidlvilla, München, Nikolaiplatz 1 b (U 3 / U 6)

Referent: Dr. Reiner Bernstein, Mitglied des „Initiativkreises Stolpersteine München“.


Veranstalter:

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen, Kreisvereinigung München



Im Juni 2004 hat der Rat der Stadt München in Abstimmung mit der hiesigen Israelitischen Kulturgemeinde die Verlegung von „Stolpersteinen“ zur Erinnerung an die Deportierten und Ermordeten des Naziregimes untersagt. Seither geht ein Riss durch die Bürgerschaft. Für viele Menschen sind die kleinen Messingplatten, die in die Bürgersteine vor den Häusern eingelassen werden, aus denen Menschen damals deportiert wurden, ein würdiges Zeichen des Gedenkens.

Die Idee der „Stolpersteine“, die von dem Kölner Künstler Gunter Demnig entwickelt und in mehr als siebzig Städten des In- und Auslands realisiert worden ist, stellt ein wichtiges Medium im Kampf gegen Geschichtsvergessenheit, gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus dar. Denn durch die „Stolpersteine“ werden die Straßenpassanten in besonderem Maße auf das individuelle Leiden der Verfolgten aufmerksam.

Die öffentliche Debatte in München über diese Form des Gedenkens geht weiter.



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